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Der Ernährungskoffer – vollgepackt mit bunt illustrierten Spiel- und Bastelmaterialien – gibt Eltern und Erziehern Hilfestellung, an das komplexe Thema einfach heranzuführen.
Ernährung ist bereits im Kindergartenalter ein wichtiges Thema. Eltern und Erzieher können hier einen wichtigen Beitrag für ein späteres vernünftiges Essverhalten leisten. So können bereist die Kleinsten lernen, dass Gesundes auch schmeckt. Mit Daniel’s Ernährungskoffer hat das Institut Danone Informationsmaterialien entwickelt, um den Kleinsten eine gesunde Ernährung auf spielerische Weise näher zu bringen.
Allein oder in Gruppenspielen lernen die Kleinen, was alles zu einer gesunden Mahlzeit gehört. Eine Spielanleitung gibt Tipps und Anregungen zu unterschiedlichsten Lernspielen. Spielbuttons mit Lebensmittelabbildungen, Poster zu verschiedenen Alltagssituationen und zahlreiche Kopiervorlagen regen zum Malen, Ausschneiden, Puzzeln und Erzählen an. Erzieher/innen erhalten durch eine spezielle Broschüre hilfreiche Hintergrundinformationen.
Inhalt des Ernährungskoffers:

Das Institut Danone bietet hier praxisbezogenes Unterrichtsmaterial für Grundschulen unter dem Titel „Ernährung für Kinder“ an.
Derzeit sind zirka fünfzehn Prozent der deutschen Kinder und Jugendlichen übergewichtig. Ein Trend, der aufgrund mangelnder Bewegung und falscher Ernährungsgewohnheiten immer mehr zunimmt. Umso wichtiger ist es, bereits in der Grundschule das Thema Ernährung verstärkt aufzugreifen. Dabei hilft dieser Grundschulordner. Angesprochen werden die für Eltern und Kinder häufig kritischen Themen „Frühstück zu Hause und in der Schule“, „Fast Food“ und „Bewegung“. Dieses Material enthält Informationen rund um die Esskultur und die Bedeutung der Lebensmittel für die gesunde Entwicklung.
Der Ordner enthält eine Vielzahl von Arbeitsblättern, Folien und Kopiervorlagen, die praxisbezogen im Unterricht oder für die Hausaufgaben einsetzbar sind. Sie können auch fächerübergreifend verwendet werden: Mithilfe der vorbereiteten Arbeitsblätter kann Ernährungsaufklärung über die Fächer Deutsch, Mathematik, Englisch, Sport oder Heimat- und Sachunterricht durchgeführt werden.
Bestandteile des Grundschulordners:

Bestehend aus einem Grundschulordner "Ernährung für Kinder" sowie 30 Schülerarbeitsheften "Ernährung für Kinder".

Lerninhalte und praktische Kompetenzen rund um die gesunde Ernährung spielen an Schulen bundesweit eine wichtige Rolle. Häufig ist jedoch die Zeit in Unterricht oder Projektwochen knapp. Das 2011 neu aufgelegte Schülerarbeitsheft „Ernährung für Kinder“ bietet hier eine zeitsparende Praxishilfe.
Neben Basisinformationen zu Nährstoffen, Energie und ausgewogener Ernährung erhalten die Schüler vielfältige Anregungen zu eigenen Aktivitäten wie z.B. eigene Ernährungsprotokolle anfertigen, mit dem Ernährungskreis der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. arbeiten oder ein gemeinsames Schulfrühstück vorbereiten. Das Schülerarbeitsheft ergänzt den Unterrichtsordner Grundschulordner „Ernährung für Kinder".
Klasse statt Masse – heißt das Motto dieses Arbeitsheftes. Unsere Ernährungsexperten haben das Wichtigste über eine gesunde Ernährung so aufgeschrieben, dass Schüler selbst mitmachen können. Neben dem Verfassen von kleinen Protokollen über gegessene Lebensmittel, können Schüler ihre Eltern und Freunde im Interview befragen oder im Internet wichtige Informationen suchen. Arbeit ja – aber spannende!
Das Schülerarbeitsheft umfasst ingesamt 26 Seiten.
Am Ende des Heftes befindet sich eine integrierte Testseite.

Mit Tumorkrankheiten sind viele Menschen in Deutschland konfrontiert: Nach den Herz-Kreislauf-Erkrankungen stehen sie an zweiter Stelle in der Todesursachen-Statistik in Deutschland. Der neue Ratgeber "Ernährung bei Tumorkrankheiten" richtet sich an Betroffene, Angehörige und medizinische Betreuer, in dem er über Möglichkeiten zur Verbesserung des Ernährungszustandes des Patienten informiert.
Der in Zusammenarbeit mit der Deutschen Akademie für Ernährungsmedizin e.V. erstellte Ratgeber greift zunächst Ursachen und Folgen des Gewichtsverlustes auf. Er schildert dann Grundzüge der Beurteilung des Ernährungszustandes und die Möglichkeiten zur Gewichtsstabilisierung. Nach kurzen Ausführungen zur individuellen Ernährungstherapie erhält der Leser in knappen Übersichten viele praktische Informationen zur Linderung alltäglicher Ernährungsprobleme.

In unseren Breiten ist die Sorge vor Nahrungsmittelallergien Tatsächlich werden sie bei bis zu 6 % der Kinder und 3 % der Erwachsenen festgestellt. Ein weiterer Teil von 10-20 % der Bevölkerung glaubt, von einer Nahrungsmittelunver- träglichkeit betroffen zu sein. Informationen und Hilfe bietet dieser neuer Flyer
Hinzu kommt, dass Heuschnupfenverursacher wie Baum- und Gräserpollen heute früher freigesetzt werden und die Flugsaison für Pollen klimabedingt zehn bis 20 Tage mehr andauert als noch vor 30 Jahren. Ganz gleich ob eine Reaktion auf Lebensmittel allein oder in Kombination mit frühblühenden Bäumen oder Gräsern, die Symptome sind lästig und sollten behandelt werden Der neue Flyer zum Thema Nahrungsmittelallergien und –unverträglichkeiten gibt ersten Rat zu Diagnose, gängigen Therapieverfahren und erklärt das Thema der Kreuzallergie.
Der in Zusammenarbeit mit der Deutschen Akademie für Ernähungsmedizin e.V. erstellte Patientenratgeber gibt Auskunft über die Entstehung, Diagnose und sinnvolle Ernährungsmaßnahmen bei dieser Unverträglichkeit. Die Autoren antworten den Patienten fachlich fundiert und leicht verständlich für ihren Ernährungsalltag.

Die Milchzucker-Unverträglichkeit kann angeboren oder erworben sein. Ursache ist das völlige Fehlen oder ein relativer Mangel des Enzyms Laktase. Bei etwa 15 Prozent der Erwachsenen in Mitteleuropa findet sich dieser Laktasemangel. Dieser Flyer bietet Information und Hilfe.
Die angeborene Form der Milchzucker-Unverträglichkeit (mit Manifestation im Säuglingsalter) ist selten. Häufiger wird die Unverträglichkeit von Milchzucker durch entsprechende Beschwerden erst im Laufe des Lebens erkennbar.
Der in Zusammenarbeit mit der Deutschen Akademie für Ernähungsmedizin e.V. erstellte Patientenratgeber gibt Auskunft über die Entstehung, Diagnose und sinnvolle Ernährungsmaßnahmen bei dieser Unverträglichkeit. Die Autoren antworten den Patienten fachlich fundiert und leicht verständlich für ihren Ernährungsalltag.

Etwa 30% der erwachsenen Bevölkerung leidet unter dieser Unverträglichkeit, bei Kindern ist die Tendenz steigend Dieser Flyer bietet Information und Hilfe.
Eine Fruktose-Sorbit-Malabsorption beruht auf einer Störung des Transportes von Fruchtzucker und Sorbit vom Darm in die Blutbahn. Etwa 30% der erwachsenen Bevölkerung leidet unter dieser Unverträglichkeit, bei Kindern ist die Tendenz steigend.
Der in Zusammenarbeit mit der Deutschen Akademie für Ernähungsmedizin e.V. erstellte Patientenratgeber gibt Auskunft über die Entstehung, Diagnose und sinnvolle Ernährungsmaßnahmen bei dieser Unverträglichkeit. Die Autoren antworten den Patienten fachlich fundiert und leicht verständlich für ihren Ernährungsalltag.

Darmbakterien – lebenswichtige Akteure in Sachen Gesundheit
Über den gesundheitlichen Stellenwert der Mikrobiota im Darm war lange Zeit nur wenig bekannt. Die Forschung dazu galt eher als wissenschaftliches Randgebiet. Seit einigen Jahren jedoch ist das Interesse an diesem Thema zuneh- mend gewachsen. Inzwischen belegen zahlreiche Studien-ergebnisse die große Bedeutung der Mikrobiota für Gesund- heit und körperliches Wohlbefinden.
Eine wichtige Erkenntnis war in diesem Zusammenhang, dass die Darmbakterien in enger Wechselwirkung zu Komponenten des Darmepithels, Darmimmunsystems und des Darmnervensystems stehen. Sie bilden gemeinsam eine funktionelle Einheit. Deren Aufgabe ist es, die Aufnahme von Nährstoffen und Flüssigkeit zu gewährleisten, dabei aber gleichzeitig sicherzustellen, dass Schadstoffe wie z.B. pathogene Bakterien oder Toxine nicht ins Körperinnere vordringen. Die Interaktion zwischen intestinaler Mikrobiota und Wirtsorganismus ist fein ausbalanciert. Sie beruht auf einem ausgefeilten Signalsystem, das die ungestörte, wechselseitige Kommunikation ermöglicht. So unterstützen Darmbakterien einerseits die Verdauungsabläufe. Anderer- seits beeinflussen sie in vielfältiger Weise Stoffwechsel und Immunsystem. Ein intaktes Zusammenspiel zwischen Darm- bakterien und Wirt zählt daher zu den wesentlichen Voraussetzungen für ein Leben in Gesundheit. Gerät das interaktive Gleichgewicht aus dem Lot, steigt das Risiko für eine ganze Reihe von Krankheiten. Dazu gehören Störungen wie Reizdarm oder chronische Obstipation, aber auch Leiden wie entzündliche Darmerkrankungen, z. B. Morbus Crohn und Colitis ulcerosa oder Darmkrebs. Darüber hinaus zeigen wissenschaftliche Untersuchungen, dass die intestinale Mikrobiota erheblichen Einfluss auf weitere biologische Prozesse hat. Das gilt z. B. für den Energiestoffwechsel, dessen Entgleisen zum Entstehen von Adipositas und metabolischem Syndrom führt. Das Institut Danone Ernährung für Gesundheit e. V. hat dieses hoch aktuelle Fachgebiet zum zentralen Thema seines 13. wissenschaft-lichen Workshops gemacht – in Kooperation mit der Abteilung Gastrointestinale Mikrobiologie am Deutschen Institut für Ernährungsforschung (DIfE), Nuthetal, einer wissenschaftlichen Einrichtung, die auf diesem Gebiet forscht und arbeitet. Die vorliegende Dokumentation informiert umfassend über alle wesentlichen Aspekte und präsentiert neue Forschungsergebnisse.

Pflanzenkost erhält gesund
Sekundäre Pflanzenstoffe sind ein wichtiges aktuelles Forschungsthema. Auf diesem wissenschaftlichen Workshop haben Forscher den derzeitigen Wissensstand zusammengetragen.
Weltweit sind sekundäre Pflanzenstoffe Gegenstand inten- siver wissenschaftlicher Arbeit. Der zwölfte wissen- schaftliche Workshop des Instituts Danone hatte dieses interessante Gebiet zum Thema und informierte über den momentanen Stand der Forschung. Eingegangen wurde dabei auch auf so wichtige Aspekte wie die Bioverfügbarkeit und den Stoffwechsel sekundärer Pflanzenstoffe sowie ihre gesundheitliche Bewertung im Rahmen der Prävention und Therapie u. a. von Beschwerden während der Wechseljahre.

Die Freude am Essen erhalten
Wirklich oder auch nur vermeintlich vorhandene Schadstoffe können einem die Freude am Essen vermiesen. Dieser wissenschaftliche Workshop liefert eine Situationsanalyse zum Thema der Schadstoffe in Lebensmitteln.
Um zu dieser sehr wichtigen und gleichzeitig schwer über- schaubaren Thematik einen eigenen Beitrag für mehr ob- jektive Information und Transparenz zu leisten und Jour- nalisten in ihrer Arbeit zu unterstützen, hat das Institut Danone Fragestellungen aus dem Bereich der Lebensmittel- toxikologie zum zentralen Thema seines elften wissen- schaftlichen Workshops gemacht - in Kooperation mit dem Institut für Lebensmitteltoxikologie und Chemische Analytik an der Tierärztlichen Hochschule Hannover.
Die vorliegende Dokumentation informiert zudem über neueste Forschungsergebnisse zur Lebensmitteltoxikologie. Ein weiterer thematischer Schwerpunkt ist die Frage, wie sich eine möglichst objektive Wahrnehmung von Risiken durch den Verbraucher erreichen lässt und welche Stra- tegien der Kommunikation dazu am besten geeignet sind.

Mechanismen von Hunger und Sättigung und deren Bedeutung für die praktische Ernährung
Wohlstanderkrankungen nehmen in den Industrieländern stetig an Bedeutung zu. Sie sind nicht nur durch die einfache Lust am Essen zu erklären, sondern durch eine Kaskade physiologischer Signale und Abläufe, ausgelöst durch ein Missverhältnis von Energiezufuhr und Energieverbrauch.
Vor dem Hintergrund der weltweiten Zunahme von Übergewicht und Adipositas spielt die Erforschung der Mechanismen von Hunger und Sättigung eine große Rolle. Heute weiß man, dass es sich dabei um ein sehr komplexes Geschehen handelt, an dem unterschiedlichste Faktoren beteiligt sind. Dazu gehören die Gene, Lernprozesse und Konditionierungen, physiologische Signale wie die Magen- dehnung, Hormone oder Neurotransmitter. Welche Signale auf welche Weise mit einander verwoben sind, wie sie im Gehirn analysiert werden und sich auf unser Essverhalten auswirken war Thema dieser Veranstaltung.
Das Institut Danone hat sich im Rahmen seines zehnten wissenschaftlichen Workshops am 26/ 27. Juni 2008 in Zürich in Kooperation mit der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich dieser wichtigen Thematik angenommen. Die vorliegende Dokumentation präsentiert Arbeiten zu den wichtigsten Fragestellungen und macht damit neue wissen- schaftliche Erkenntnisse auch der breiten Öffentlichkeit zugänglich.

Einfluss von Ernährung und Lebensstil auf Entstehung und Verlauf chronischer Krankheiten
Statistiken belegen, dass die Häufigkeit chronisch-entzünd- licher Krankheiten in den letzten Jahrzehnten stark zuge- nommen hat und sich dieser Trend weiterhin fortsetzen wird. Aus diesem Anlass hat das Institut Danone dieses Thema für einen wissenschaftlichen Workshop ausgewählt.
Chronische Entzündungen sind der Nährboden für die Ent- stehung vieler Krankheiten unserer Zeit. Dazu gehören nicht nur Darmkrankheiten wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa, sondern auch Neurodermitis, rheumatoide Arthritis, Typ-2-Diabetes und die Arteriosklerose mit ihren Folgen, Herzin- farkt und Schlaganfall. Neben der genetischen Veranlagung beeinflusst dabei vor allem der Lebensstil, insbesondere Ernährung und Bewegung, das Entzündungs- geschehen im Körper.
Das Institut Danone hat sich im Rahmen seines neunten Journalistenworkshops am 28/ 29. Juni 2007 in Basel in Ko- operation mit der medizinischen Universitätsklinik - Kantons- spital Liestal dieser wichtigen Thematik angenommen. Die vorliegende Dokumentation präsentiert Arbeiten zu den wichtigsten Fragestellungen und macht damit neue wissen- schaftliche Erkenntnisse auch der breiten Öffentlichkeit zugänglich.

Der Alterungsprozess, Ursachen, Einflussfaktoren und Möglichkeiten der Prävention chronischer Krankheiten
Alle aktuellen Daten belegen es: Die Deutschen werden immer älter. Ein hohes Alter ist aber nur ohne ernsthafte gesundheitliche Beeinträchtigungen ein Grund zur Freude. Dabei sind nicht nur „gute“ Gene oder das Schicksal, sondern vor allem eine gesunde Lebensweise von ent- scheidender Bedeutung.
Der Schlüssel zu Fitness und Gesundheit im Alter sind eine ausgewogenen Ernährung und regelmäßige körperliche Bewegung – möglichst schon von Kindesbeinen an. Dieses Konzept bietet eine verlässliche Möglichkeit, das Risiko chronischer Erkrankungen deutlich zu verringern. Somit wird es zukünftig eine der dringlichsten Aufgaben sein, dieses Wissen in der Öffentlichkeit möglichst breit zu verankern und Hilfen für die praktische Umsetzung zu entwickeln.
Das Institut Danone hat sich im Rahmen seines achten wissenschaftlichen Workshops am 6./7. Juli 2006 dieser wichtigen Thematik angenommen – in Kooperation mit dem Institut für Biomedizin des Alterns der Universität Erlangen/ Nürnberg. Die vorliegende Dokumentation informiert aktuell über relevante wissenschaftliche Fragestellungen rund um das Alter und enthält eine breite Palette spannender Forschungsergebnisse.

Neue Fakten zum Entstehen ernährungsabhängiger Krankheiten und zu Aspekten der Prävention
Schwächelt die körpereigene Abwehr so bedeutet dies weniger Schutz und oftmals freie Bahn für akute oder chronische Krankheiten. Die Abwehr zu stärken ist daher ein wirksames Mittel der Prävention. Worauf es dabei ankommt, fasst dieser wissenschaftliche Workshop zusammen.
Ein intaktes und perfekt funktionierendes Immunsystem ist der Schlüssel zu Gesundheit und Wohlbefinden. Daran besteht aus wissenschaftlicher Sicht nicht der geringste Zweifel. Mit seinen Milliarden von Zellen und verschieden- sten Immunstoffen bildet es ein schlagkräftiges Instrumen- tarium – stets bereit auf Bedrohungen wie etwa pathogene Erreger oder entartete Körperzellen zu reagieren. Schwäch- elt die körpereigene Abwehr bedeutet dies weniger Schutz – und oftmals freie Bahn für akute oder chronische Erkrank- ungen.
Das Institut Danone hat sich im Rahmen seines siebten Journalisten-Workshops vom 14. bis zum 15. Juli 2005 dieser wichtigen Thematik angenommen – in Kooperation mit dem von Prof. Dr. med. Stephan Bischoff geleiteten Lehrstuhl für Ernährungsmedizin und Prävention an der Universität Hohenheim, einer wissenschaftlichen Einrichtung, die auf diesem Gebiet forscht und arbeitet. Die vorliegende Doku- mentation der Veranstaltung informiert aktuell und umfas- send über alle wesentlichen Aspekte und macht damit die spannenden Forschungsergebnisse auch der breiten Öffentlichkeit zugänglich.

Lebensmittelallergien – neue Fakten zu Epidemiologie, Diagnostik, Prävention und Therapie
Lebensmittel sollen ja eigentlich „Mittel zum Leben“ sein und den Körper mit allen notwendigen Nährstoffen versorgen, damit er gesund und leistungsfähig bleibt. Dennoch machen viele Menschen die Erfahrung, dass ihr Organismus auf bestimmte Lebensmittel mit einer Allergie reagiert.
Allergische Symptome können in Art und Stärke sehr vielgestaltig sein. Sie reichen vom leichten Kribbeln auf der Mundschleimhaut über Nesselfieber, Asthma oder auch Neurodermitis-Schüben bis hin zum zwar seltenen, dann aber lebensbedrohenden anaphylaktischen Schock.
Diese Themen standen auf dem sechsten wissenschaft- lichen Workshop vom 17. bis 18. Juni 2004 des Instituts Danone im Mittelpunkt der Vorträge und Diskussionen. Mit dem Institut für Pathophysiologie des allgemeinen Kranken- hauses Wien war als Kooperationspartner eine wissen- schaftliche Institution eingebunden worden, die ganz entscheidenden Anteil an den Fortschritten der modernen Allergieforschung hat. Die Dokumentation dieser Veran- staltung informiert aktuell und auf hohem wissenschaft- lichen Niveau über wichtige Aspekte zum Thema Lebens- mittelallergien.

Die frühe metabolische Prägung: ihre Bedeutung für die Entwicklung des Kindes und das Risiko chronischer Krankheiten in späteren Lebensjahren
Das Gesundheitsproblem Nummer eins in den westlichen Industrienationen sind chronische Krankheiten wie zum Beispiel Diabetes und Herz-Kreislauf-Leiden. Durch ärztliche Behandlung lassen sie sich zwar lindern, aber kaum heilen. Für die Betroffenen bedeuten sie erhebliche Einbußen an Lebensqualität.
Unser Gesundheitswesen belasten chronische Erkrankungen mit immensen Kosten. Das Erforschen der Ursachen und der Risikofaktoren sowie die Möglichkeit der Prävention gehört daher schon seit langem zu den Schwerpunkten medizin- ischer Forschung. Welche entscheidende Bedeutung in dieser Hinsicht der vorgeburtlichen Phase und den ersten Lebenswochen zukommt, ist dagegen bislang nur wenig bekannt.
Das Institut Danone hat sich im Rahmen seines fünften Journalisten-Workshops am 3. und 4. Juli 2003 dieser wichtigen Thematik angenommen – in Kooperation mit der Klinik für Geburtsmedizin an der Charité in Berlin, einer wissenschaftlichen Einrichtung, die sich als eine der ersten mit Fragestellungen der frühen metabolischen Prägung befasst hat.

Aufbau, Erhalt und Funktion eines gesunden Skeletts, neue Fakten zu Physiologie, Epidemiologie und Prävention
Unsere Knochen gehören zu den „stillen“ Organen im Körper und erfüllen ihre Aufgaben normalerweise, ohne sich spürbar zu melden. Umso wichtiger ist es, die lebenslange Knochen- gesundheit frühzeitig durch gesunde Ernährung, einen be- wegungsaktiven Alltag und andere Präventionsmaßnahmen zu berücksichtigen.
Was bei Prellungen oder Brüchen schmerzt, ist nicht der Knochen selbst, sondern die ihn außen umgebende Knoch- enhaut. In seinem Inneren befinden sich keine schmerz- leitenden Nerven, so dass selbst schwere Erkrankungen wie eine fortgeschrittene Osteoporose lange Zeit unbemerkt bleiben können. Dieses Leiden, bei dem Festigkeit und Elas- tizität des Knochens dramatisch herabgesetzt sind, ent- wickelt sich daher auch meist schleichend und über viele Jahre hinweg, ohne Beschwerden zu machen. Doch eines Tages ist es dann so weit. Beim Heben nur geringer Lasten brechen Wirbelkörper, beim Stolpern über den Teppichrand zertrümmert der Oberschenkelhals: Die Krankheit ist klinisch manifest geworden und befindet sich dann in einem Sta- dium, wo Heilung im Sinne vollständiger Reparatur gar nicht mehr möglich ist.
Starke Knochen gehen alle an - nicht nur, wie lange ge- glaubt, Frauen nach den Wechseljahren. Auch Männer sind betroffen und vor allem der Aufbau maximaler Knochen- dichte im Jugendalter gewinnt immer mehr an Bedeutung. Auf dem zweitägigen Workshop am 6. und 7. Juni 2002 in der Bundesforschungsanstalt für Milchforschung Kiel präsentierten Experten ihren Wissensstand.

Adipositas im Kindesalter: physiologische Hinter-gründe, Ursachen, Therapie und Prävention
Die Zahlen sind alarmierend. Nach aktuellen Untersuchungen sind mehr als 20 Prozent aller deutschen Jungen und Mäd- chen zu dick. Gut die Hälfte dieser Übergewichtigen fallen sogar in die Kategorie „adipös“. Wer erstmal übergewichtig ist, wird es lange bleiben – nicht ohne Konsequenzen für eigene Gesundheit und die Gesundheitsversorgungssysteme.
Viele von ihnen werden die überschüssigen Pfunde wahr- scheinlich zeitlebens nicht mehr los und handeln sich damit dann gleich eine ganze Reihe gesundheitlicher Risiken ein. Schon im Kindesalter sind die Dicken anfälliger als ihre normalgewichtigen Altersgenossen und können sogar schon Krankheiten haben, die man eher bei Erwachsenen vermu- tet, wie Fettleber, Bluthochdruck, Typ-2-Diabetes oder Gallenleiden. Orthopädische Probleme an Hüften, Knien und Füßen belasten zusätzlich.
Das Ernährungsforum 2001 stand unter dem Motto „Adipo- sitas im Kindesalter“. Es fand in der Kinderklinik und Kinder- poliklinik der Ludwig-Maximilians-Universität München statt.

Einfluss von Ernährung und Lebensstil auf das Altern
Die Lebensspanne ist im Laufe der letzten hundert Jahre stetig gewachsen. Immer mehr ältere Menschen stehen immer weniger jüngeren gegenüber. Dies ist Herausforderung und Chance zugleich, die präventiven Chancen eines gesundesn Lebensstiles für ein langes Leben zu nutzen.
Die Zahl der über 60-jährigen hat sich seit 1900 etwa vervierfacht und liegt heute bei 22 Prozent. Eine Ent- wicklung übrigens, die nicht nur auf die Industrienationen beschränkt ist. Sie findet in ähnlicher Weise auch in den Entwicklungsländern statt. Dort wird nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Gesamtbevölkerung zwischen 1980 und 2020 voraussichtlich um 95 Prozent anwachsen, der Anteil älterer Menschen.
Im Jahr 2000 fand das zweite Ernährungsforum im Betha- nien-Krankenhaus in Heidelberg mit dem Titel „Immer länger - immer jünger“ statt.

Neurobiologische Effekte der Nahrung
Warum essen wir? Hunger ist wohl einer der naheliegend- sten, aber sicher nicht der einzige Grund dafür. „Echten“ Hunger haben viele ältere Menschen noch erlebt. Heute geben wir häufig eher einem neurobiologisch begründbaren Appetitgefühl nach, wie dieser wissenschaftliche Workshop zeigt.
Wer abends Verlangen nach Süßem verspürt, benötigt wohl eher Hilfe beim Abschalten und Entspannen. Wen tagsüber die Lust auf Currywurst packt, der hat vielleicht gerade be- ruflichen Stress erlebt. Und so mancher, den privater Kum- mer nicht schlafen lässt, findet sich nachts vor dem Kühl- schrank wieder – auf der Suche nach irgendeiner Leckerei. Alltagssituationen wie diese machen deutlich:
Menschliches Essverhalten wird offenbar nicht nur von physischen Bedürfnissen bestimmt.
Namhafte Wissenschaftler referierten zum Thema auf dem Ernährungsforum des Instituts Danone Ernährung für Ge- sundheit e.V. am 11. Mai 1999 im Deutschen Institut für Ernährungsforschung in Potsdam-Rehbrücke.