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Tagungsband 4
Gesund! - Bis auf die Knochen?
Aufbau, Erhalt und Funtion eines gesunden Skeletts, neue Fakten zu Physiologie, Epidemiologie und Prävention
Starke Knochen gehen alle an - nicht nur, wie lange geglaubt, Frauen nach den Wechseljahren. Auch Männer sind betroffen und vor allem der Aufbau maximaler Knochendichte im Jugendalter gewinnt immer mehr an Bedeutung. Auf dem zweitägigen Workshop am 6. und 7. Juni 2002 in der Bundesforschungsanstalt für Milchforschung Kiel präsentierten Experten den neuesten Wissensstand.
Unsere Knochen gehören zu den „stillen“ Organen im Körper und erfüllen Ihre Aufgaben normalerweise, ohne sich spürbar zu melden. Was bei Prellungen oder Brüchen schmerzt, ist nicht der Knochen selbst, sondern die ihn außen umgebende Knochenhaut. In seinem Inneren befinden sich keine schmerzleitenden Nerven, so dass selbst schwere Erkrankungen wie eine fortgeschrittene Osteoporose lange Zeit unbemerkt bleiben können. Dieses Leiden, bei dem Festigkeit und Elastizität des Knochens dramatisch herabgesetzt sind, entwickelt sich daher auch meist schleichend und über viele Jahre hinweg, ohne Beschwerden zu machen. Doch eines Tages ist es dann so weit. Beim Heben nur geringer Lasten brechen Wirbelkörper, beim Stolpern über den Teppichrand zertrümmert der Oberschenkelhals: Die Krankheit ist klinisch manifest geworden und befindet sich dann in einem Stadium, wo Heilung im Sinne vollständiger Reparatur gar nicht mehr möglich ist.
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Den gesamten Tagungsband können Sie hier als PDF-Datei herunterladen oder beim Institut Danone kostenfrei anfordern.

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